Hochzeitsplanung [Der große Ratgeber] – Teil 9: Die Wahl der Empfangs- und Zeremoniemusik

73983_web_R_K_B_by_S.-Hofschlaeger_pixelio.de_copyright

 

Das Hochzeitsfest ist ohne Blumen kaum vorstellbar. Außerdem ist auch neben den Blumen, auch die Musik dafür verantwortlich, dass die Stimmung auf der Hochzeit möglichst herzlich und romantisch gestaltet wird. Das Durchschnittspärchen verbraucht in etwa 4 Prozent des Gesamtbudgets für Blumen und etwa 5 Prozent für die Musik. Wie auch immer: Wenn Sie beide sich für eine der Sachen entscheiden, d.h. Sie investieren z.B. 8 Prozent in die Musik und nur einen Prozent in die Blumen und umgekehrt, können Sie eine Menge sparen und ihr Budget wird nicht zu sehr belastet.

Die wahrscheinlich wichtigste Sache, die man im Hinterkopf behalten sollte, ist z.B die Musik, welche am Anfang und am Ende der eigentlichen Zeremonie spielen soll. Des Weiteren sollte man die Wahl der Blumen sehr gut überdenken, denn es gibt immer und überall Schnäppchen & gute billige Alternativen, die es zu finden gilt.

Zeremoniemusik

Wenn die Hochzeitszeremonie in einer Kirche stattfindet, sollte man bei der Musikwahl vorsichtiger sein und kein Black Sabbath spielen, bzw. sich vorher informieren, welche Musikrichtungen erlaubt sind und welche nicht. Die instrumentale Musik, beginnt normalerweise ca. 30 Minuten vor der eigentlichen Zeremonie und das Solo wird dann direkt nach der Ankunft der Mutter der Braut gespielt. Dies variiert natürlich von Hochzeit zu Hochzeit, sodass dies nur Richtwerte sind. Je nach Atmosphäre und Stimmung, werden einige Hochzeitsplanungen mal in die Länge und ein andermal in die Kürze gezogen, wegen z.B. Wetterschwankungen etc.

Das Prozedere beginnt meist mit einer Instrumentalen Einlage oder einem Solisten, viele Paare entscheiden sich dann für einen Takt, zu dem man gut gehen kann. Nachdem die finale Begleitperson die Insel runter ist, sollte nun die Musik einsetzen, welche die Braut ankündigt. Die Musik für die Braut kann variieren – von traditionell, über Chartmusik, bis hin zu instrumentaler Musik oder einem Solisten. Einige der am häufig gespielten Lieder sind übrigens von Wagner und Mendelssohns. Außerdem sollten Sie bedenken, dass ein oder zwei Lieder während der eigentlich Zeremonie spielen sollten. Letzten Endes spielt die Musik am Ende der Zeremonie ein wenig schneller.

Ganz gleich für welche Songlist Sie sich entscheiden: Nehmen Sie sich Zeit um die richtige Musik auszuwählen, die Ihnen beiden etwas bedeutet – oder zumindest Musik, die ihnen beiden gefällt. Halten Sie außerdem eine Liste bereit, auf der alle wichtigen Daten und Informationen festgehalten werden sollten.

Empfangsmusik

Ganz anders als bei der Zeremoniemusik, welche den Moment festhalten und unsere Herzen berühren soll, geht es bei der Empfangsmusik hauptsächlich um die Unterhaltung. Sie sollte zum tanzen animieren, von Hemmungen befreien und uns selber zum singen verleiten. Sollten die Zeremonie und der Empfang in den selben Räumlichkeiten stattfinden, wäre es angebracht die gleichen Musiker für beide Events zu engagieren. Üblich ist dies jedoch nicht, denn meistens sollten verschiedene Musikstücke bzw. Musiker für die jeweilige Situation eingesetzt werden.

Um die Empfangsmusik nicht zu teuer werden zu lassen und das festgelegte Budget für Musik im allgemeinen nicht zu überschreiten, könnten einige nachfolgende Vorschläge und Ideen ganz nützlich sein:

Engagieren Sie lieber einen DJ, als eine ganze Band.

Muss es denn unbedingt eine Band sein, dann suchen Sie sich eine kleine aus. Dieser Spaß wird zwar dennoch teurer als ein normaler DJ, jedoch wesentlich günstiger als eine komplette Band.

Suchen Sie nach jungen und vor allem günstigen Talenten in Schulen oder Unis. Meistens sind neue Künstler wesentlich günstiger, jedoch sehr oft ihr Geld mehr als Wert. Der einzige Haken ist die Zuverlässigkeit, da es sich meistens um junge Leute handelt. Suchen Sie sich also jemand vernünftiges aus, der bei der ersten Begegnung auch einen angenehmen Eindruck macht.

Ist alles ausgesucht und bestellt, sorgen Sie dafür, dass gewisse Stimmungslieder in regelmäßigen Abständen, wiederholt gespielt werden. Somit werden sich viel mehr Leute trauen das Tanzbein zu schwingen und die Atmosphäre wird ebenfalls lockerer.