Hochzeitsplanung [Der große Ratgeber] – Teil 15: Die Hochzeitskosten

Mit einer gelungenen Hochzeitsfeier sind nahezu immer einige Gebühren verbunden, die als Standard bezeichnet werden dürften. Die folgenden Segmente gelten als normal und sollten bei der Budgetplanung berücksichtigt werden. Ärgern Sie sich nicht darüber, denn letzten Endes sorgen diese Zusatzkosten auch für einen zusätzlichen Größenwert Ihrer Hochzeit.

Der Amtsträger: Dies ist die Person, welche legal bestimmen darf, dass Sie und Ihr Schatz offiziell zu Ehemann und Ehefrau vereint werden. Der Offiziant kann dabei ein geistlicher der Kirche, Synagoge, des Tempels oder aber auch ein Mann des Gesetzes sein, wie etwa z.B. ein Richter. Wer auch immer den offiziellen Akt vollführt, dieser jemand möchte es leider nicht umsonst machen und muss bezahlt werden. Stellen Sie auf jeden Fall sicher, dass jene Person einen Zeitablaufplan erhält, damit er oder sie genau Bescheid weiß, wie die Zeremonie verlaufen soll.

Die Räumlichkeiten: Wenn Sie und Ihr Schatz endlich Ihr Traumschloss teuer gebucht haben, heißt dies leider noch nicht, dass nicht noch zusätzliche Kosten und Gebühren anfallen könnten. Meistens handelt es sich um einen Pfand oder eine Kaution für Dekorationen oder z.B. religiöse Dinge & Gegenstände, welche Sie aufgestellt haben wollten. Sprechen Sie vorher genau ab, ob der Altar, die Kerzen (falls überhaupt erlaubt), Kniekissen, zusätzliche Stühle usw. extra kosten, bzw. ob Gebühren anfallen.

Spezieller Service: Bestimmte Dienste welche außerhalb des Amtsbereiches liegen, wie z.B. Putzfrau, Parkgebühren für eventuell angemietete Parkplätze, Einrichtungsdienste, usw. sind ebenfalls leider nicht umsonst. Halten Sie für diese Dinge ebenfalls eine kleine Stange Geld bereit.

Die Jaworte

– Damals wurden die Momente der Jaworte förmlich in Stein gemeißelt. Diese Tage sind jedoch schon länger vorbei. Während es für die moderne Zeit durchaus gute Nachrichten bringt, vor allem für Jene Paare, die Ihre Liebe anders ausdrücken mögen, kommen aber auch einige der W-Fragen auf. Hier sind einige Möglichkeiten und Vorschläge, wie Sie Ihre Liebe verewigen können:

Traditionelles Gelübde: Wenn Sie eine religiöse Hochzeitszeremonie mit einem traditionellen Gelübde bevorzugen, gibt es immer noch Raum für Initiative. Lesen Sie sich die Zeilen, welche an Ihrem besonderen Tag vorgelesen werden, bereits vorher durch und streichen Sie die Dinge, die nicht Ihrem Glauben entsprechen, absolut nicht in unsere Zeit passen oder gar sexistisch klingen. Sie können sogar etwas dazuschreiben, wie etwa ein spezielles Gedicht oder Zitate von berühmten Personen. Manchmal werden auch Freunde und Angehörige dazu gebeten, jene Gedichte vorzutragen. Vergessen Sie nicht: Sie bestimmten was auf Ihrer Hochzeit geschieht.

Selbst verfasste Gelöbnisse: Viele Bräute und Bräutigams verfassen Ihre eigenen Gelübde. Sehr gut kommt es immer, wenn die Gäste und die Wichtigkeit Ihres Erscheinens erwähnt werden. Des Weiteren können Sie die besten Eigenschaften Ihres zukünftigen Lebensgefährten herauskristallisieren und Ihre Wünsche für die Zukunft erläutern.

Die Empfangsleitung

Dieser Teil der Hochzeit erlaubt es den Gästen die Familien der Heiratswilligen offiziell kennen zu lernen und den frisch vermählten Turteltauben zu gratulieren. Dies geschieht meist direkt nach der Zeremonie, während sich alle fertig machen, um den nächsten Schritt der Hochzeit zu begrüßen.

Noch einige Anti Stress Tipps

Es ist nun mal ein Faktum, dass Braut und Bräutigam ein wenig nervös sein werden, schließlich ist es Ihr Hochzeitstag. Anbei einige Tipps, wie Sie Ihren Stress lindern könnten:

– Essen Sie vor der Zeremonie

– Bezahlen Sie alle offenen Rechnungen vor der Hochzeit

– Bereiten Sie sich einen Notfallkoffer vor, mit Aspirin, eventuell einigen Beta-Blockern, Tampons, Energy Drinks usw.

– Rechnen Sie mehr Zeit ein, denn es zieht sich meist alles länger, als angenommen.

– Wann es auch immer nur möglich ist: Delegieren Sie!